Tipp

Sonnenschutz richtig planen

Mit den richtigen Sonnenschutzprodukten können die Kosten für den Energiebedarf im Sommer und Winter gesenkt werden. Um dies möglichst effizient umzusetzen, kommt es auf die richtige Planung an. Hier erklären wir Ihnen, welche Hinweise Sie beachten sollten, um Ihren Sonnenschutz sommertauglich zu planen.

Der Klimawandel und die moderne, offene Bauweise mit großen Fensterflächen tragen vor allem im Sommer dazu bei, dass unsere Gebäude und Wohnungen stark erhitzt werden. Viele Menschen überlegen, ob sie sich Ventilatoren oder Klimaanlagen anschaffen sollen, um die Hitze im Sommer erträglicher zu machen. Doch gerade Letztere sorgen für sehr hohe Energiekosten und heizen durch deren Abwärme auch noch den Außenbereich auf, was vor allem in Städten ein immer größer werdendes Problem darstellt.

Die beste und wohl umweltfreundlichste Maßnahme gegen sommerliche Überwärmung ist das Beschatten der Fenster- und Türflächen über den Tag. In Kombination mit einer effizienten Nachtauskühlung können trotz Hitze angenehme Temperaturen am Tag und in der Nacht erreicht werden.

Worauf sollte bei der Planung geachtet werden?

Von einem sommertauglichen Wohngebäude ist die Rede, wenn das Gebäude ohne zusätzlichen Energieaufwand vor Überwärmung schützt. Um Sommertauglichkeit im Wohnbau zu schaffen, erfordert es eine ganzheitliche und nachhaltige Planung. Wir haben die wichtigsten Planungshinweise zusammengefasst:

1. Fassadenausrichtung beachten

Es reicht nicht aus, nur die Glasflächen nach Süden zu beschatten. Ein wesentlicher Anteil der solaren Einstrahlung kommt von der tief stehenden Sonne. Daher sind auch die Fassadenausrichtung NO bis SO und SW bis NW für die Überhitzung maßgeblich und müssen beschattet werden, um den solaren Eintrag um bis zu 90 % reduzieren zu können.

2. Klimafreundliche Sonnenschutzsysteme

Die effektivste und klimafreundlichste Form der Kühlung eines Gebäudes im Sommer ist die Montage eines außenliegenden Sonnenschutzes.  Unser Tipp: Geeignete Sonnenschutzsysteme sollten variabel sein, um sie je nach Jahres- und Tagesgang anpassen zu können.

3. Gebäude benötigen eine ausreichende Tageslichtversorgung

Tageslicht ist sehr wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Ein Mangel an Tageslicht kann Depressionen, Schlafmangel und im Extremfall sogar Erkrankungen verursachen. Achten Sie also darauf, dass ausreichend Fenster und Türen genügend Tageslicht ins Haus bringen. Starre Beschattungslösungen sind kontraproduktiv, weil sie das Eindringen von viel gesundem Tageslicht in den Raum verhindern, achten Sie daher auf variable Sonnenschutzsysteme.

4. Mechanische Kühlsysteme belasten das Stromnetz

Bedingt durch die immer heißer werdenden Sommer ist es wichtig an Möglichkeiten zu denken, dass ein Gebäude nicht überhitzt. Wussten Sie, dass man für ein Grad "kühlen" etwa drei- bis viermal so viel Energie braucht wie für ein Grad "heizen"? Klimaanlagen und Co. sollten aus Umweltsicht und aufgrund des hohen Energiebedarfs weitgehend vermieden werden. Sie belasten nämlich nicht nur die Geldbörse, sondern auch das Stromnetz, was bei starker Hitze durchaus problematisch ist.

Interessiert an mehr Informationen zur Planung von Sonnenschutz?

Der Bundesverband für Sonnenschutztechnik (BVST) hat zur Planung von Sonnenschutz und zum Thema Sommertauglichkeit von Gebäuden zwei informative und detaillierte Folder für Planer, Architekten, Bauherren und Energieberater herausgebracht:

Ihre Browserversion ist veraltet. Dadurch könnten einige Bereiche der Website nicht richtig funktionieren.

Datenschutzinformation
Der datenschutzrechtliche Verantwortliche (Schlotterer Sonnenschutz Systeme GmbH, Österreich) würde gerne mit folgenden Diensten Ihre personenbezogenen Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: