Schutz vor Einbrüchen

Passend zum Tag des Einbruchschutzes am 25. Oktober 2020, erfahren Sie hier wie man sich am besten vor Einbrüchen schützen kann, denn Vorsorge ist besser als Nachsorge!

 

In der Herbstzeit häufen sich Einbrüche

Einbrüche sind leider keine Seltenheit. Gerade in den Herbstmonaten, wo es früher dunkel wird, sind die Täter unterwegs. Meist verschaffen sie sich Zugang über die Terrasse, geöffnete Fenster oder Kellerzugänge. Oftmals benötigen die Einbrecher nur einfache Hilfsmittel, um in den Wohnraum eindringen zu können. Die Ursachen sind nicht selten schlecht gesicherte Türen oder Fenster. Dabei können sich die Bewohner durch einfache und meist kostengünstige Präventivmaßnahmen schützen, wodurch Dämmerungseinbrüche vermieden werden können.

7 Tipps zum Schutz gegen Einbrüche

Wir haben einige Tipps zusammengefasst:

1. Vier Augen sehen mehr als zwei!
Aufmerksame Nachbarn können Unregelmäßigkeiten erkennen und melden. Eine gute Nachbarschaft und gegenseitige Hilfeleistungen verhindern im Vorfeld somit einiges.

2. Briefkasten regelmäßig leeren
Ihr Briefkasten sollte nicht überquellen. Täter sind meist gute Beobachter und erkennen rasch, wenn Wohnungen oder Häuser gerade leer stehen. Fahren Sie in den Urlaub? Vereinbaren Sie mit ihrem Nachbarn, dass er Ihnen ihre Post ausnimmt. 

3. Abschließen und sichern
Fenster und Türen sind Einfallstore. Verriegeln Sie diese besonders gut, wenn Sie das Haus verlassen. Außenliegender, heruntergefahrener Sonnenschutz stellt eine zusätzliche Barriere dar, näheres dazu lesen Sie im Absatz „Hürde für Einbrecher – Rollläden gegen Hochschieben sichern“.

4. Beleuchtung
Eine automatische Außenbeleuchtung und eine Zeitschaltuhr für den Innenbereich schrecken mögliche Einbrecher ab. Das Haus wirkt belebt und wird seltener von Kriminellen heimgesucht. 

5. Erkennen Sie Ihr Gegenüber
Bei Türspionen mit einer guten Beleuchtung oder einer Smart Home Steuerung können Sie erkennen, wer Sie besuchen möchte. Lassen Sie nur dann Personen in Ihr Haus, wenn Sie sich über deren Identität im Klaren sind. 

6. Schlüssel sorgfältig verwahren
Hinterlegen Sie Ihre Schlüssel nicht unter Fußmatten oder in Blumentöpfen. Besser ist es, den Schlüssel bei vertrauenswürdigen Nachbarn abzugeben.

7. Informieren Sie sich
Wer Bescheid weiß, kann nicht so schnell überrascht werden. Informieren Sie sich zum Beispiel bei der Kriminalprävention unter 059 133 über ein einbruchsicheres Zuhause. Spezialistinnen und Spezialisten beraten hierzu kostenfrei in ganz Österreich.

Hürde für Einbrecher – Rollladen gegen Hochschieben sichern

Heruntergelassene Rollläden oder geschlossene Außenjalousien sind eine erste Hürde für einen Einbrecher, denn man sieht nicht was dahinter ist oder ob jemand zu Hause ist. Kombinieren Sie ihren Rollladen mit einer zusätzlichen Hochschiebe-Sicherung, wird der Behang zu einem unverrückbaren Panzer und so zum optimalen Schutzschild. 

Einbrecher könnten nur mit sehr viel Lärm die Barriere überwinden und würden dadurch viel Aufmerksamkeit erwecken.

Einbruchsschutz mit Smart Home – Einbrecher wirksam abschrecken

Egal wo man gerade ist, es ist möglich sein Zuhause ganz einfach per Smartphone zu überwachen. Unterschiedliche Smart-Home-Komponenten wie zeitgesteuerter Sonnenschutz, Bewegungsmelder, Überwachungsanlagen oder auch Sensoren sind programmierbar, kommunizieren untereinander und können ganz einfach unterwegs mobil gesteuert werden. Sie können bei Dämmerung automatisch die Rollläden herunterfahren und die Bewegungsmelder aktivieren. Wenn jemand klingelt, sehen Sie sofort auf Ihrem mobilen Gerät wer vor der Tür steht und selbst geöffnete Fenster werden gemeldet. Diese Kontrolle verleiht ein sicheres Gefühl in den eigenen vier Wänden. 😊

Nicht vergessen: Im Notfall oder bei verdächtigen Wahrnehmungen verständigen Sie immer die Polizei unter Notruf 133!

 

 

Quelle Titelbild: ©Gina Sanders - stock.adobe.com

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